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Abiparty im Zelt

Posted by Tim E. on Mittwoch, Juni 17, 2009
Es ist beschlossen - und bestanden!

Ich hab Abitur.


Es war ein holperiger Weg, den ich 14 Jahre lang beschreiten musste (auch wollte), doch nun bin ich zum Glück meiner Selbst am Ende angelangt. Gerne würde ich mit Zahlen um mich schmeißen, wie viele Stunden Sport ich gehabt hätte (und wie viele ich nicht hab mitmachen können), doch fehlen mir gerade die Informationen.

Andere Zahlen hab ich jedoch parat. Zum Beispiel den NC. Doch muss ich leider sagen, dass ich nicht besonders stolz auf ihn bin. Zwar versuche ich nicht krampfhaft, einen Studiengang mit NC-Voraussetzung zu finden, doch wehrt sich mein Ego gegen diese Zahl.

2,6

Damit kann ich leider keine Bäume fällen. Nagut, das schon, aber Medizin kann ich damit nicht studieren. Oder Psychologie. ist ja auch wurst, hab ich alles nicht vor.

Doof ist nur, dass ich nach 4 Semestern Mathe mit durchschnittlich 12 Punkten meine Abiklausur mit einem satten Punkt abgeschlossen habe.

1 Punkt.

Nicht gerade der Wert, mit dem ich gerechnet habe. Doch der Matheteil in meinem Studium sollte mich wieder hochreißen, da bin ich recht zuversichtlich.

Und was tut ein Abiturient nun den ganzen Tag?
Ich habe mich einmal selbst interviewt.


-Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Es ist ein schöner Tag mit mittleren Temperaturen und dem dezenten Geruch von Frillgut in der Luft. Ich, die Fragetante, sitze mit Tim, Abiturienten und Betreiber eines Blogs auf dem Hof seiner WG an einem Tisch und befrage ihn munter-

Fragetante: Hallo, Tim!
Tim: Huhu.

Fragetante: Du hast also das Abitur bestanden?
Tim: Das ist ganz richtig. Hat zwar ein wenig gedauert, aber jetzt ist der Stress endlich vorbei.

Fragetante: "endlich"?
Tim: Nun, nach 14 Jahren Schule kann man die meisten Lehrer und die kleinen, rennenden Kinder auf dem Schulhof nicht mehr sehen. Einerseits bin ich schon traurig, dass ich jetzt so viele Freunde nicht mehr sehen werde und aus meinem gewohnten Umfeld herausgerissen werde, aber andererseits bin ich auch froh, das Meiste nicht mehr sehen zu müssen. Es reicht einfach! Ich will etwas neues ausprobieren.

Fragetante: Wie sehen also deine Pläne aus?
Tim: Ich werde mich an der einen oder anderen Uni bewerben und hoffen, dass ich einen Studienplatz bekomme. Dann muss ich mir eine Wohnung suchen, aber Freunde und andere, nette Studenten aus dem studivz helfen mir tatkräftig. Dann kommt noch der ganze Ummeldungskram, der Umzug - der Mist halt.

Fragetante: Nun ist es bis zum Anfang des Wintersemesters noch ein wenig hin. Was ist denn momentan, nach der Notenverkündung, aber vor der Entlassung deine Beschäftigung?
Tim: Schöne Frage! Leichte Antwort. Ich zelte im Wintergarten unserer WG und spiele eigentlich den ganzen Tag irgendwelche Computerspiele.

Fragetante: Moment. Du "zeltest" im Wintergarten?
Tim: Ja. Mit zelt und allem Drum und dran. Ist aber sehr empfehlenswert, im Wintergarten zu zelten, weil es dort einerseits schattig ist, man andererseits aber auch Strom für Ventilator, Soundsystem usw. hat. Und der Kühlschrank ist auch nur 2 Meter entfernt.

Fragetante: Aber warum schläfst du nicht gemütlich in deinem Zimmer?
Tim: Das ist zugemüllt und ich hab keine Lust, aufzuräumen! Deshalb spiele ich ja auch bei einem Freund und nicht bei mir. Da fällt mir ein - ich sollte mal wieder die Blumen gießen...

Fragetante: Was ist mit deinen sozialen Kontakten? Deinen Freunden, die du bald nicht mehr so oft sehen wirst?
Tim: Nun, es suckt schon etwas, dass wir schon rausgeschmissen werden. Eigentlich hätte ich nichts dagegen, noch ein wenig hier zu wohnen. Ich muss mal schauen, dass ich noch allen Tschüss sage und das Beste aus der Zeit mache, die ich noch habe.

Fragetante: Verzeihung, aber es klingt wohl eher so, als ob du abgeschottet in deiner Bude bleibst, anstatt, wie andere Abiturienten, ausgiebig zu feiern!?
Tim: Stimmt schon irgendwie.

Fragetante: Du warst nicht mit auf Ibiza, der Abschlussfahrt?
Tim: Richtig. Das wäre mir zu warm gewesen.

Fragetante: Klingt irgendwie langweilig.
Tim: Och, das darf man so nicht sagen. Es ist ja nicht so, dass ich den ganzen Tag drinnen sitze. Nur halt 96%. Muss ja auch noch einkaufen. Und ab und an passiert schon noch etwas.
Letzten Donnerstag beispielsweise war ein Kurstreffen meines Musik-LKs. Da haben wir alle noch einmal schön beisammengesessen, 'n cooles Spiel gespielt und einfach noch mal ein wenig gefeiert. Ist halt nicht mit Discomusik und so nem Gedöns - aber halt trotzdem schön. Ich warte aber immer noch auf das Treffen unseres Deutsch-LKs... hm, damit hat dieser wohl verloren, was die meisten Kurstreffen angeht.

Fragetante: Pläne für die nächsten Tage?
Tim: Klavier spielen und tanzen lernen.

Fragetante: Tanzen lernen? Das ist aber recht spät...
Tim: Na!? Mit meiner Facharbeit hab ich auch erst am Vorabend der Abgabe angefangen. Und die Pflichtstücke hab ich auch erst am Tag der Prüfung angefangen! Bisher ist das alles noch etwas geworden, also wird das dieses Mal nicht anders. Es sei denn, ich finde niemanden, der mir das beibringt. Aber das wird schon.

Fragetante: *seufzt*
Tim: Nicht seufzen. Das Leben ist schön. Ich/Wir habeN frei, die Welt geht erst 2012 unter - was soll noch schiefgehen? Gläschen Schnaps im Zelt?
Fragetante: ... ja, gerne.

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Der Wald ist alt.

Posted by Tim E. on Donnerstag, Juni 04, 2009
Zugegeben, dieser Titel ist ziemlich stumpf. Doch es war das Erste, was mir einfiel. Es geht sich in diesem Post nämlich um folgendes:


Frage: Könntet ihr euer Geschlecht ändern - wie würdet ihr wählen?

Ich würde mein Geschlecht behalten wollen
3 (100%)
Ich würde das andere Geschlecht wählen
0 (0%)
Ich will von beiden Geschlechtern was!
0 (0%)
Ich will gar kein Geschlecht mehr haben
0 (0%)

Stimmen bisher: 3

Tja, ich habe nicht mit abgestimmt, aber unter den Dreien, die sich eingefunden haben, ihre Stimme hier abzugeben (ihr bekommt sie zurück, versprochen!), wollen alle ihr Geschlecht behalten. Nun, dann hat der gute Gott es wohl doch nicht so schlecht gemacht ;)

Weiter gehts!


Frage: Bewerten Sie die Qualität der Blog-Posts

6/5 Sternen. Super! Klasse! Unübertroffen! Nichts hinzuzufügen!!
3 (60%)
5/5 Sehr gut. Informativ. Witzig.
1 (20%)
4/5 Ist ok. Könnte interessanter oder informativer sein. Oder regelmäßger.
1 (20%)
3/5 Jo. Kann man lesen. Entspricht nicht ganz dem Optimum.
0 (0%)
2/5 Naja. Hab auch schon besseres gesehen.
0 (0%)
1/5 Schlechtes Deutsch, langweilige Posts, Blogger sieht doof aus.
0 (0%)
0/5 Ich bin nur auf dieser Seite, um das hier anzuklicken. Denn die Posts sind alle scheiße.
0 (0%)

Stimmen bisher: 5

Nun, was soll ich sagen? Ich fühle mich geehrt. Auch wenn es praktisch unmöglich ist, 6 von 5 Punkten zu verteilen, haben es 3 von 5 Leuten trotzdem getan! Und ich bin froh, dass ich es nach nun bereits über 50 Posts immer noch schaffe, euch für meine Lebensgeschichten zu gewinnen und das Interesse wecken kann.

Und so werde ich mich bemühen, meinen Standard zu halten. Oder gar zu bessern! In die andere Richtung möchte ich jedenfalls nicht...


So danke ich euch, lieben Lesern, da ihr es erst für mich sinnvoll macht, ein Blog zu führen.

Danke!

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lfg priest 15/36/0 nichtraucher && stubenrein

Posted by Tim E. on Samstag, Mai 16, 2009
Oder auch: Looking for group, Priester, 15 Punkte im Disziplinbaum verschleudert, 36 in den Holytree gesteckt, Nichtraucher und zudem stubenrein. Das umschreib in etwa meine gegenwärtige Situation. Doch der Reihe nach:

Die Prüfungen verliefen mehr oder minder so, wie ich sie mir erhofft hatte. Deutsch vielleicht 9 Punkte, Musik praktisch 12, schriftlich 11, Mathe vielleicht 11, wenns schlecht kommt, Politik vielleicht 3, wenn es gut kommt und Informatik 15 Punkte.
Das waren meine Hoffnungen und meine Planung.
Doch dann klopfte die Realität an meine Tür.

Nun, ich stolperte zu meiner ersten Abiklausur, Deutsch. 2 Vorschläge, der eine beinhaltet soziales Drama mit einem romantischen Gedicht, der zweite Vorschlag handelt von der Literaturkritik und hat einen Ansatz Romantik. Da ich Soziales Drama nicht gelernt hatte, schnappte ich mir den Vorschlag mit der Kritik einer Kritik der Literaturkritik im Allgemeinen.

Ein grooooßer Fehler!

Aber das konnte ich im Vornerein ja nicht wissen. Also las ich aufmerksam den Text, verstand ihn nach und nach und schrieb dann in etwa folgendes nieder:
"Der Autor versucht, den Leser eine Meinung vorzugaukeln, indem er im Titel "Wir Emphatiker" schreibt. In Wirklichkeit ist er dies aber nicht, sondern zieht über die her. Er ist allerdings auch nicht auf der Seite des Mannes, den er kritisiert. Sondern er steht eher dazwischen." Bumms, aus.
Die Lösung, die wir uns nach der Klausur anschauten, besagte folgendes:
"Der Autor ist Emphatiker." Aua! Glatt doch mal total danebengeschossen!

Und so wurden aus meinen geplanten 9 Punkten vielleicht 2. Wenn denn die Korrektoren Mitleid mit mir haben. Aber ich rechne einfach mal mit 0.

Es ging weiter mit Politik. Der eine Vorschlag befasste sich mit der Beziehung zwischen Deutschen und Russen bezüglich des Öls. Langer Text, viel Hintergrundwissen erforderlich, 'ne Menge "blabla", wie ich fand. Ich legte ihn erst einmal beiseite und betrachtete den anderen Text. Eine Kritik an dem Sozialwesen, insbesondere des Rentenystems und der Tatsache, dass Eltern mit Kindern es wesentlich schwerer in der Welt haben als Menschen ohne Kinder.
Der Text war schnell zu verstehen, einleuchtend, sprach mein Herz an - ich nahm ihn kurzerhand. Schrieb mir die Hand kaputt und hatte schließlich das typische "Das waren 9 Punkte, ich bin mir sicher"-Gefühl.

Zwischenergebnis: Ich habe in Deutsch mit 9 Punkten gerechnet und bekomme vielleicht 2, ich habe in Politik mit 3 gerechnet und bekomme vielleicht 9 - läuft!


Die dritte Prüfung. Mathematik. 2 Jahre lang habe ich mich auf soliden 12 Punkten bewegt. Alles verstanden, super mitgemacht. Dann kam die Abi-Vorklausur. Saubere 5 Punkte. Ich konnte einfach nichts. Keine Routine mehr, kein Gefühl. Ich war eingeschlafen und hatte schon mit dem Leben abgeschlossen, deshalb habe ich zu wenig geübt.
Umso mehr tat ich vor der Abiprüfung. Tja... es hat wieder nicht gereicht.
Ich gebe mir persönlich für den Murks, den ich da auf das Papier gebracht habe, 2 Punkte. Nicht mehr. Eine Katastrophe! Und so etwas will Informatik studieren!? Ich komme drauf zurück. nicht.


Die vierte Prüfung bestand eigentlich aus zweien. Zuerst durfte ich auf einem Klavier ein paar Lieder zum Besten geben, dann, eine Woche später, eine schriftliche Prüfung ablegen und mich fröhlich schätzen, Musik auf LK-Niveau überstanden zu haben.

Also begann ich pünktlich 2 Tage vor der praktischen Prüfung mit meinen Stücken. Hätte ich 3 Tage vorher begonnen, wären meine Pflichstücke wohl nicht so grottig geworden. So habe ich nur 10 Punkte abgesahnt. Da hätte ich echt mehr machen müssen. Schade, aber jetzt nicht mehr zu ändern.
Die Schriftliche lief so, wie eine Musik-Klausur laufen muss. Man bekommt unglaublich witzige Hörbeispiele vorgesetzt, lacht sich in der Klausur tot und chillt enormst, während man möglichst oft das Wort "Klangteppich" in seine Klausur einbindet. 9-11 Punkte, eigentlich lief es ganz gut.

Zu guter Letzt winkte mir mein Informatiklehrer mit der mündlichen Prüfung entgegen. 14:40 Uhr Vorbereitungsbeginn, 15:00 Uhr Prüfungsbeginn. Ich zuckte also müde mit den Schultern und stand um 14:38 auf der Matte. Dass ich jedoch schon eine halbe Stunde (?) vorher hätte da sein müssen, hat mir keiner gesagt. Also wurde ich barsch zurechtgewiesen, habe irgendwo einen Sitzplatz bekommen, hatte keinen Stift dabei, habe 2 Minuten gebraucht, um mir einen zu organisieren und war dann nach 5 Minuten mit der Vorbereitung meiner mündlichen Prüfung fertig. So kann es auch gehen.
Leider kam ich während der mündlichen Prüfung bei dem Titel "disjunktive Normalenform" ins Trudeln, was mir im Endeffekt auch einen Punkt raubte. Doch so stehe ich mit 14 Punkten in der mündlichen Prüfung da - das kann sich sehen lassen!



So schlenderte ich geschafft nach Hause. 2 Nachprüfungen stehen an (denke ich mal), ich habe keine Ahnung, wann die stattfinden und wie viele Punkte ich erreichen muss.
So ließ ich mich vor meinen Rechner fallen - und installierte World of Warcraft.
(A.d.A.: In Wirklichkeit habe ich WoW direkt nach Musik installiert, eine Woche gespielt und dann die mündliche Prüfung gemacht)
Dreifache Erfahrung, ein Mal in der Stunde kann ich meinen Spielpartner zu mir teleportieren - oder er mich zu sich - also zockte ich fröhlich von morgens bis abends, ernährte mich ausgewogen von Chips und Cola und ließ sämtliche sozialen Kontakte verkümmern und reduzierte meinen Sichtbereich auf etwa 20 Tasten meiner Tastatur, 1650x1050 Pixeln und dem Blöken des Soundsystems.
Als ich dann wieder aufstand, mit einem untoten Priester auf Level 60, der eine Heilig(!)-Skillung hat und somit als "Lebensretter" fungiert und durch ein komisches Kochrezept spontan 500 Gold verdient hatte (das ist schon ne gute Menge), hatten die Blumen geblüht, zwei meiner Freunde geheiratet, Hale Bob war gesichtet worden, mein Zimmer abgebrannt und die Milch im Kühlschrank verdorben. Ne klasse Sache. Doch das sollte echt nicht reichen!


So sitze ich schon wieder zuhause, links von mir eine Tüte Chips, rechts von mir die Cola.

Ich spiele das nächste, große Spiel.

"Reallife" nennt sich der Spaß. Komische Leute laufen einem da über den Weg, und obwohl die Story echt zu Wünschen übrig lässt, ist die Grafik nicht von schlechten Eltern!

Momentan suche ich für meinen Charakter eine neue Wohnung. Der hat nämlich gerade 450 Skillpunkte in "Schulwesen" erlangt und kann nun ab Level 20 eine neue Beschäftigung erlernen. Ich dachte so an "Studieren" oder so etwas. Doch leider brauche ich dafür eine neue Bleibe in der Nähe Lübecks. Da soll es nämlich gute Lehrer geben.

Na ja, ich schau einfach mal.


Und wenn mir das nicht gefällt, skill ich einfach um. Oder mach einen anderen Char. Noch ist mein Abo ja nicht ausgelaufen!

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Noch 11 Stunden...

Posted by Tim E. on Donnerstag, April 16, 2009
... dann bin ich schon da.

Ein Raum, voller Leute, ein jeder an seinem Einzeltisch. Auf diesen Getränke, Stifte, vielleicht der ein oder andere Tintenkiller.
Die Gesichter verraten unterschiedlichste Gemütszustände - es gibt die ruhigen, gelassenen Typen, aber auch die nervösen.
Es gibt die Bangenden, die auch durch ein leichtes Zittern ihre Unruhe preisgeben. Es gibt die Zerstörten, die nun schon weinen und sich nicht mehr fassen können. Und sie alle haben eines gemein:

Sie schreiben das Abitur.

Morgen - Deutsch.


Ich wünsche allen das Allerbeste. Lasst euch nicht unterkriegen von den Aufgabenstellungen. Mampft mal was, wenn ihr nicht weiterwisst. Das wird - und wird.

Toi, toi, toi.

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Frohe Ostern!

Posted by Tim E. on Sonntag, April 12, 2009


Ich habe gemalt und wünsche allen ein schönes Osterfest!
(Auf das Bild klicken, um es größer zu sehen)



P.S. Und ja, es war merkenau, der mich auf die Idee brachte, zu malen.
Aber bild dir da jetzt bloß nichts drauf ein, merk. Nur, weil ich Ostern vergessen hab^^

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Uwe Tellkamp - Oder: Der Glückspilz im Schlafrock

Posted by Tim E. on Mittwoch, April 08, 2009
Fast jeder Schüler, der in den nächsten Wochen Abitur machen wird, kennt ihn.
Auch andere Jugendliche, die nicht mit verschlossenen Ohren durch die Welt rennen, erinnern sich an seinen Namen.
Erwachsene sowieso. Obwohl nicht alle wissen, um wen es sich dreht. Deutschlehrer, zum Beispiel, wissen Bescheid. Oder einfach solche, die mindestens ein halbes Auge auf die postmoderne Literatur dieser Tage und Jahre werfen.

Klar, die Überschrift haben wahrscheinlich alle gelesen, es geht um Uwe Tellkamp, Revolutionär und vielfach ausgezeichneten, hochgelobten, gepriesenen und vom Papst wahrscheinlich auch noch gesegneten Wandler zwischen den Staaten der Unverständlichkeit.

Geboren im sächselnden Dresden und heute ein paar Ecken weiter unten, nämlich im blubbernden baden-württembergischen Freiburg lebend, publiziert dieser Arzt von Zeit zu Zeit Texte, die die Welt revolutionieren.

Zumindest die deutsche Welt.

Und wenn seine Texte das nicht tun, treiben sie Schüler, Jugendliche mit offenen Ohren sowie erwachsene (na, ich schreib mal lieber "ältere") Menschen in den Wahnsinn. Ganz schnell und einfach so.

"Warum so böse Worte, der Mann weiß, wovon er spricht (oder sollte ich "schreibt" sagen?)! Der Mann hat studiert!!"


Ja, studiert hat er. Medizin. Nachdem er im Knast saß, weil er Dienstverweigerer war. Und alles drei, der Knast, der Bund oder die Medizin wären besser für mich (uns) gewesen, als das, was er heute produziert. Aber ich möchte nicht unhöflich sein und mit meiner misepetrigen Laune polarisieren und um mich werfen wie mit vollgeschnupften Taschentüchern (und davon habe ich gerade sehr, seeehr viele (A.d.A.: Heuschnupfensaison. Yeehay!)). Also.


Man darf sich das Ganze folgendermaßen vorstellen: Klein-Uwe sitzt bei sich daheim, eigentlich ist er gar nicht mal mehr so klein, jedenfalls kann er schon prima auf sein Töpfchen gehen und mit Messer und Gabel essen, doch kleckert er ab und an noch und wenn er Hausaufgaben machen soll, pfuscht er, jedenfalls sitzt er da und hat einen Füllfederhalter in der Hand, links, oder in der Rechten, man weiß es nicht genau, ist ja auch egal, denn er versucht ja zu schreiben, nicht einfach irgendetwas, sondern einen Text, der die Menschheit revoluzinieren soll, schon viele Texte hat er gelesen, postmodern stand drüber, einfach waren sie alle, gemischt unter den Gattungen, die ihm offenbart wurden, viele postmoderne Autoren haben schon die wirrwitzigsten Stilmittel der letzten 500 Jahre genommen und in einen Topf geworfen, viel wirrer Kram wurde schon geboren - doch Uwe reicht das noch nicht, er will etwas besseres, er will neues, also setzt er den Füller an,
der Kopf ist nicht so wie die anderen Organe, der arbeitet anders, sagt Frau Schnabel, sie ist Biologielehrerin schon seit mindestens 50 Jahren, jedenfalls glaubt Uwe das, wenn er sich die faltigen Fettwülste ihres aufgedunsenen Nackens anschaut und dabei die kleinen Schweißperlchen beobachtet, die sachte schlängelnd dahinschmelzen und sich um Haar und Haar winden, den Weg suchen gemäß der Schwerkraft (Formelzeichen g oder G oder P oder was auch immer, ist das nicht irrelevant?) und schließlich mit einem plumps,
der Tintenklecks war schon entstanden, einfach und imposant leuchtet er, jedoch in seiner Leuchtkraft wie ein phosphoreszierender Körper abnehmend, das anfänglich sich in dem Kleks spiegelnde Gesicht von Uwe ist verzerrt als stünde er unter Schlägen,
die Hand fährt wieder in seine Haare, stürzt auf seinen Kopf, lässt der Energie freien Lauf und bewirkt das Klatschen, das man in der ganzen Klasse hören kann, Frau Schnabel schimpft keuchend, ächzend presst sie die Worte zwischen ihren fetten Lippen hervor, die Uwe niemals verstehen wird, das Gehirn spricht seine eigene Sprache, niemand kann sie aufschreiben, niemand anderes als man selbst kann sie verstehen,
die Sprache ist nur ein Hilfsmittel, sie umschreibt nur Gegenstände, sie ist nicht der Gegenstand, man sieht dies schnell an der Tatsache, dass Gegenstände die gleichen, ja fast selben Bezeichnungen haben können, jedoch auch manche Bezeichnungen mehrere Gegenstände beschreiben, Sprache ist also nur ein Ersatzmittel oder Hilfsmittel, um die Wirklichkeit zu beschreiben,
doch was in dem Kopf der Menschen vorgeht, ist seine eigene Wirklichkeit, Cogito ergo sum, ich denke also bin ich, Descartes, ist es also so leicht, die Wirklichkeit herzustellen, was ist die Wirklichkeit, er stützt sich bei diesen Worten auf die Lehne seines Lehrerstuhls, die im Philosophieraum sind irgendwie bequemer als die anderen Sessel - oder Stühle? man weiß es nicht genau, einige sind irgendwie ein Mischung aus beidem,
der Kleks mischt sich mit der tintenlösenden Mixtur aus dem weißen Stifte und ist nicht mehr zu sehen, doch Uwe weiß nichts mehr aus der Schule, er gilt als schlechter Schüler und deshalb beginn er den komplett bekloppten Versuch, die Gedanken, die ihn umgeben, in einer Sprache wiederzugeben, möglichst so, wie Gedanken sind, er macht sich erst gar nicht die Mühe, richtige Satzkonstrukte zu erstellen, ein Komma ist ein Komma, ein Komma ist ein Punkt mit einem Häkchen, Punkt oder Komma, ist doch egal, Uwe schreibt, schreibt, schreibt, ohne Punkt, Kommas lassen sich schneller schmieren, seine Gedanken, sie sind so wichtig, dass er nicht einen einfachen Satz bilden kann und so schreibt er sie alle auf, alle Eindrücke, alle Gedanken, alles hintereinander (man darf Gott danken, dass Uwe wenigstens Absätze benutzt hat), zu lesen ist das Ganze zwar nicht mehr, aber scheiß drauf, ich bin toll, ich habe ein neues Stilmittel entdeckt,
Ei der Daus, sprach der Orville zu seinem Bruder Wilbur Wright, als sie wieder einmal mit einem Luftschiff durch die Welt düsen, wir haben etwas neues entdeckt, leider ist ein Loch im Tank und wir haben ein Leck, ich weiß, sagt Wilbur, wir stürzen ab, die Geschichte ist hier wohl
aus.



Auch meine Rage findet einmal ihre Ruh. Ich weiß noch, wie man Sätze bauen kann und darf. Es ist gar nicht mal so schwierig! Ein paar einfache Grammatikregeln, meist lediglich Subjekt, Prädikat, Objekt müssen eingehalten werden - voilá!

Die Kuh macht "Muh".
Das Auto ist rot.
Fu ruft Fara.

Einfache Sätze, einfache Texte. "Billig", mag jetzt von einigen Klugscheißern kommen - doch halt!

Habt ihr die drei Beispielsätze verstanden? Ich für meinen Teil schon. Und jetzt betrachten wir noch einmal den Tellkamptext. (Ich spreche übrigens gerade und die ganze Zeit schon von "Der Schlaf in den Uhren").
Okay, nach dem dritten Lesen habe ich den Text auch zum größten Teil verstanden. Doch ich - ich bin vielleicht eine Ausnahme. Nicht jeder hat so ein gutes Textverständnis. Eingige brauchen fünf Durchläufe, andere (arme) Seelen gar zehn. Und wieder andere Leute verstehen den Text selbst nach dem einhundertsten Lesen nicht!

Meine Frage an die versammelte Menschheit (die mein Blog liest und sich bis hier durch den Buchstabensalat gekämpft hat) ist: Was bringt ein Text, in irgendeiner Art und Weise veröffentlicht, wenn man ihn nicht versteht?

Was ist der Sinn meines Blogs, wenn ihn keiner versteht?

Ich schreibe nicht für mich. Und wenn ich für mich schreibe, behalte ich es in meiner Schublade. Bei mir. Nicht für die Augen anderer bestimmt.

Doch ein Text, der veröffentlich wird? Es ist nicht die Schwierigkeit, die man haben muss, um den Text zu verstehen, die den Text gut macht.

Was ich damit sagen will, ist, dass ein (in meinen Augen - und jaaa, ich bin nicht unfehlbar und unglaublich erkennend und wissend) Text durch seine einfache Verständlichkeit und dennoch einer fantastischen Informationsdichte, auf welcher Ebene auch immer, gut wird.

Ich lese es, ich verstehe es - was will ich mehr? Was will der Autor mehr? Ein Ziel des Autors ist es vielleicht, verstanden zu werden. Oder ist es das Hauptziel? Was bringt (mir) dieser Blogeintrag, wenn ihr, meine treuen Leser, ihn nicht versteht? Ganz einfach:

Nichts.

Denn ich schreibe dies hier nicht für mich.



Fazit:
Sehr geehrter Herr Tellkamp. In den letzten drei Worten vor dem Punkt (das ist das runde Ding) habe ich drei Male Doppelbuchstaben verwendet. In meinem Kopf schwirren noch ca. 30.000 Kommas, die eingesetzt werden wollen. Und doch kann ich diesen Drang unterdrücken. Auch den, total irrelevante Informationen in meinen Text einzubauen (oder doch nicht?).

Ihr Text ist nicht schlecht, nicht anspruchslos. Sie haben viele Ebenen benutzt, eine ansehnliche Menge an Informationen vermittelt, sogar noch vieles mehr. Nein, anspruchslos ist Ihr Text nicht.

Aber falsch.

Man schreibt keinen Text so bescheuert, dass man sich einen Knoten in den Kopf machen muss, um ihn zu verstehen! Ihre Kugel ist etwa 50 Millionen astronomische Einheiten am Ziel vorbeigeschossen und im Sumpf versunken. Lesen Sie noch einmal Kinderbücher. Dann erfahren Sie, was verständlicher Stil ist. Und wo wir schon einmal dabei sind: Lesen Sie die Bücher laut. Denn das Vorlesen ist nicht ihre Stärke. Überhaupt nicht. Sowieso hatten Sie einfach sehr, sehr viel Glück.
Denn es gibt immer Menschen auf der Welt, die einen wirren Geschmack haben. Vielleicht haben die sich aber auch nur an einer Pizza verbannt. Oder an einer Wurst im Schlafrock, direkt vom Grill? Und dann sind da noch solche, die sich Dinge nur einbilden. Zum Beispiel einen grandiosen Schreibstil. Doch mit Können haben Ihre Texte nicht viel am Hut.

Und so bleiben Sie im Endeffekt wahrlich nur der Trüber der Geschmäcker - der Glückspilz im Schlafrock.




A.d.A.: Und Sie, lieber Blogbetrachter, lesen Sie auch: Wie man einen Landesbeauftragten und seine Kollegen auf der Suche nach einem Text für das Deutschabitur rechtzeitig erschießt.

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Die Welt macht mich heute wahnsinnig

Posted by Tim E. on Montag, April 06, 2009
- oder ist es mein Rechner und das Internet?

Alles fängt damit an, dass ich mich an meinen Rechner setze und den An/Aus-Knopf drücke. Schließlich drehe ich mich zum Monitor, schaue gebannt dem Ladebildschirm zu, hämmere anschließend auf der Tastatur rum, um die fiepsende Hintergrundbeleuchtung zum Schweigen zu bringen und schalte meine Maus in den wohligen 1600 dpi-Modus. Standard.

Als ich mein Kennwort eintippen will, fällt mir das erste Problem auf: Meine Hände sind kalt.

Und das bedeutet ferner, dass ich nur etwa halb so schnell tippen kann und dabei auch eine sagenhafte Mühe an den Tag legen muss, da ich sonst die Tasten nicht treffe.

*seufz*

Nun gut, man kann nicht alles haben. Ich drehe also die Heizung 5 Stufen höher und starte meinen Feuerfuchs. 8,23 Sekunden Ladezeit. Ist ok. Mir springen 12 Tabs vom Vorabend ins Gesicht. Ich habe keine Lust, die Dinger zu schließen und erschieße den Fuchs.

*bumm*

So, Ruhe.

Als nächstes starte ich das Spiel X-Force, das ich vor 2 Tagen erfolgreich aus den Untiefen meines Rechners ausgebuddelt habe. 1 Stunde zocken, dann waren all meine Leute tot, die Basis stand in Flammen und die Erde bestand eigentlich nur noch aus Kleinstteilen, weshalb man sie eigentlich Brösel (nicht zu verwechseln mit dem Comiczeichner von Werner) nennen sollte.

Deprimiert versuche ich, das Spiel zu beenden. Es geht nicht. Esc macht nix, F10 auch nicht, Alt+F4 hängt irgendwie auch, Srg+Alt+Entf braucht ewig und erst der Druck auf die Windows-Taste macht dem Spuk ein Ende. Jedenfalls trullert der jetzt nur noch minimiert weiter.
Schließlich meldet sich auch mein Taskmanager aus seinem Urlaub zurück und hilft mir sogar fast beim ersten Anlauf, die ganzen ünnötigen Prozesse zu beenden.

Musik. Jetzt brauch ich Musik.

Zack, Klick auf Winamp.
Bumm, Winamp offen.
Rumms, Klick auf einen Interpreten.
Fieps, kein Interpret gefunden.

Scheiße, die externe Festplatte hängt noch nicht dran. Bedeutet: Unter den Tisch kriechen, das Ding anschließen, aufjaulen, als ich mir den Kopf stoße, Musik hören.

Standard.

Meine Maus kursiert gefühlte 1,2 Sekunden wieder über dem Firefox-Knopf. "Nagut, starte ich halt eine Wiederbelebung." klick

Während ich im Takt des Liedes "Biene Maja" den Brustkorb des Tieres bearbeite, wandert mein Blick auf den Saustall, den ich Zimmer nenne. Speziell suche ich den Blickkontakt mit meiner Matraze, die ich Bett schimpfe.

Taschentücher, Nivea-Creme, ein Hut, 14 Comics, Klamotten, Schund - ach Quatsch! Das such ich doch gar nicht!

Verärgert kick ich meine Schulsachen frei.

"Lern für das Abitur!"

Verschämt wandert mein Blick zu dem Passfoto meines Deutschlehrers, das an meinem Monitor klebt, um mich tagtäglich an mein Abitur und den damit verbundenen Lernaufwand zu erinnern. Ich seufze gequält und schlage meinen Politikordner auf.

abiunity.de

Das ist es, was mir entgegenlächelt. Und ich lächle zurück. Eine Internetadresse - prima! Da kann ich lernen und gleichzeitig am Rechner sein!

Geschwind drück ich die Adresse dem Fuchs rein, der sich gerade unter Ächzen und Stöhnen erhoben hat. Gleichzeitig öffne ich noch einen Tab und besuche (oder eher versuche) wacken.com.



Nach 12 Sekunden das erste Lebenszeichen. Ich sitze derweil schon mit der Schrotflinte vor meinem Rechner und ziele auf letzteren.
Es ist die abiunity, die sich meldet.

Lasziv flötet sie mich inhaltlich mit folgendem Textchen an:

Leider ist diese Seite mometan Schrott, aber besuchen sie doch unsere Ausweichseite, wir versuchen auch (blabla) so bald wie möglich wieder die eigentliche Webseite zur Verfügung zu stellen (bla).
Hm. Ich klicke auf den Link, wechsle währenddessen zu dem Wacken-Tab. "Seite konnte nicht gefunden werden" steht da. Na klasse.

Ich hämmer halt auf den F5-Knopf (Standard), wechsle zu dem abiunityersatzwebseiten-Tab und wühle mich durch die Foren.

Kurz und knapp gesagt: Ich finde etwas, was mich interessiert. Fachbereich Politik, eine Zusammenfassung. Klick. Donwload. Response. "Nur für angemeldete Nutzer."

So klicke ich anschließend auf den "Registrieren"-Knopf, fülle das Formular aus, schicke es ab, beende den erfolglosen Wacken-Tab und öffne mein Postfach.


110 ungelesene E-Mails winken mir entgegen.
Gleichermaßen unwichtige wie wichtige, wobei die wichtigen Mails von den unwichtigen verdeckt werden. So geht die nächste halbe Stunde für die Selektion von E-Mails drauf, einige werden beantwortet, viele gelöscht, andere wiederrum weiter zur Seite geschoben.

Zu guter Letzt: Die Anmeldungsmail der abiunity. Klick auf den Anmeldelink. "Error 404".
Hm.
Anderer Link, selbes Ergebnis. "Error 404".
Auch die anderen beiden Links geben mir das selbe Ergebnis. 404 halt. Standard.
In meinem Kopf dämmert es. Natürlich, der Link verweist auf eine Seite der abiunity - und welche Seite ist gerade down? Richtig. Abiunity.

Seufzend starte ich ICQ und MSN. 14 Sekunden Ladezeit. Anmelden.

ICQ will sich aus einem mir nicht bekannten Grund nicht einloggen, MSN hängt sich auf und freezt für kurze Zeit meinen Rechner.
Ich schnappe mir kurzerhand meine Schrotflinte und gebe zwei Schüsse in den Monitor ab. In der selben Sekunde fallen MSN und ICQ sterbend zu Boden.

Meine Hoffnung: Das schülerverzeichnis. Gut, besser, svz? Nicht bei mir.
Der Plauderkasten verarscht mich, bleibt minimiert, wenn ich ihn anklicke, lädt dafür aber sehr viele Daten und schmiert schließlich ab. Na klasse. Und zusätzlich kann ich keine meiner Freunde auf Bilder verlinken. Das Drop-Down-Menü bleibt leer.

Mein Mathelehrer schreibt mir ferner, dass er gerade in Polen chillt und mir keine Matheunterlagen schicken kann. Ich bin ihm nicht böse, aber schon etwas in meiner Handlungsweise eingeschränkt. Beschämt schiele ich auf das Integral, was ich nicht lösen kann.
Nun ja, da kann man nichts dran ändern.


Zuguterletzt beschließe ich, zu bloggen. Mein Fuchs rennt mir spontan weg und lässt sich eine gute Zeit nicht mehr blicken.
Als ich ihn dann endlich einhole, läuft er irgendwie nur noch mit halber Geschwindigkeit - und wird ab und an einfach mal weiß, bevor er zu seinem alten Glanz zurückwechselt.
Weiß? Sollten wir nicht langsam Frühling haben?

"Sie haben Schnee vorausgesagt", hör ich von irgendwo.


Schnee? Im Frühling?


"Standard", sagt die Klimaerwärmung und grinst mich blöde an.

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