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Sicherlich hab ich noch 3 Tage zu leben ._.

Posted by Tim E. on Freitag, März 21, 2008
[20:04] Nespar: ich glaube, ich habe gar keinen blutdruck...
[20:04] Quantenphysik?: bestimmt nich ^^ du untoter
[20:04] Nespar: mir wurde gerade schwarz vor augen, weil ich mich gestreckt habe O_______o
[20:04] Nespar: GESTRECKT!
[20:04] Nespar: IM SITZEN!
[20:04] Quantenphysik?: rofl?
[20:04] Nespar: Nur Arme hoch und "Gähn"
[20:04] Nespar: Mehr nicht .____.



Klingt übel, ist aber so. Wie kurz und bündig beschrieben, hab ich mich nur im Sitzen gestreckt - und hatte einen kurzen Schwarzeffekt vor Augen, gefolgt von den typischen Kopfschmerzen...

Ich sollte mir Gedanken über meine Gesundheit machen.

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Einmal nach vorne beugen und husten, bitte!

Posted by Tim E. on Donnerstag, März 13, 2008
Dumpfes Grollen in der Nacht.

Von Zeit zu Zeit ein heller Lichtblitz in der Ferne.


Kleine Stahlfässer, kaum einen Daumennagel groß speien Feuer und schleudern ihren Inhalt, unterlegt von einem lauten Knall, mit irrsinniger Geschwindigkeit gegen ihr Ziel.

Mal Kopf, mal Hand, Knie, Arm, Bauch oder auch nur Gras oder ein Baum.

Kommen die Herrscher über Feuer nicht zu Fuß voran, wird die Luftuntersützung den Sieg bringen. Oder die Macht zu Wasser.

Der Krieg ist kein Märchen, er existiert. Und im Krieg sterben Menschen. Doch was tut das Land, hat es keine Krieger, kurz Soldaten genannt, auch wenn das Wort länger ist, mehr?

Die Auswahl an jungen Männern ist groß, die Wahl fällt den Offizieren und Generälen nicht schwer: "Einmal nach vorne beugen und husten, bitte!"

Dieser Satz ist wohl jedem Knappen und Verpflichteten des Vaterlandes auf Leben und Tod bekannt. Auch mir.

Heute um 10:30 war meine Musterung zum Wehrdienst, den ich verpflichtend zu leisten habe, zumindest theoretisch.

Die Ausweichsiuation: Zivildienst, die Mögichkeit, als Spatensoldat zu arbeiten. Der Zivildienst ist länger als der Wehrdienst, doch soll sie dem recht sein, wer sich vor dem Einsatz als Kämpfer für das Vaterland scheut.

Doch nicht so ich!

Todesmutig und auch ein wenig bescheurt in der Birne da am Vorabend gesoffen und anschließend viel zu wenig geschlafen schreite ich auf die Musterungsanstalt in Aurich zu.

Im Gepäck? Ein Block, ne handvoll Stifte, Radiergummi, mein Sambuca vom Vorabend, Handy, Kopfhörer, 2 Milchschnitten und so ein Gedöns wie Schulbescheinigung, Schwimmschein, Personalausweis.

Die Menschen an der Rezeption erscheinen nett, richtig unheimlich ist es, wie sie aus ihren Uniformen heraus lächeln und grinsen... doch dies spricht nur für die Heiterkeit, die man als angehender Soldat erlangen wird!

"Ja bitte.... Moment... Personalaus.... Danke... Hier.... Stempel.... Da hin...." - man kann sich das Gespräch gut vorstellen.

Füßebaumelnd saß ich etwa eine Vertelstunde auf einem Stühlchen und las kleine Zeitschriften über das tolle Leben im Heer, als ein großer, dicker, fetter Hobbit/Herr mich in seinen raum schleppte. Nett erschein er mir nicht, wollte Zettel über Zettel sehen, fragte nach Dingen wie "Erste Musterung?" und "Leistungskurse?" (was mich völlig aus dem Konzept warf), doch schießlich entließ er mich in die Umkleidekabine...

Der Anblick, der sich mir bot, war von einer anderen Welt. Noch nie hatte ich so viele Jugendliche mit gesenkten Köpfen, mit den Füßen auf dem Boden scharrend herumlungern sehen - außer in Filmen wie "Schindlers Liste", allerdings waren diese alle zum Tode verurteilt.

Pullover weg, Schuhe aus, Hose aus, 'Shorts' an, Schuhe an und in die Menge geblickt - ich fühlte mich bereit für meine Musterung.

Dass ich dann eine halbe Stunde herumsaß und auch mit den Füßen den Boden zerscharrte, muss ich meiner Meinung nicht extra erwähnen...


Die Erlösung kam von einer Frau in weiß, die mir klarzumachen versuchte, dass der Plastikbecher, den sie mir hinhielt, mit meinem eigenen Urin NICHT bis zum Rand zu füllen sei. Ich könnte mir schönere Rettungsaugenblicke vorstellen können, aber mir war es egal. Mit dem Druck des Saufgelages vom Vorabend schaffte ich es tatsächlich wider ihrer Anweisung, den Becher randvoll zu hinterlassen und stapfte, 2 Kilogramm leichter, in den Umkleideraum, der auch als Wartezimmer diente, zurück.


Und dann kam der Moment der Wahrheit. Wieder holte mich die Frau ab, diesmal grimmig dreinschauend und stellte mich vor den Arzt, der mich auf meine entgültige Tauglichkeit zu prüfen gedachte.

"Einmal nach vorne beugen und husten, bitte!"

Ich tat, wie mir geheißen

"Entkleiden!"

-Jawoll-

"Tief ein- und ausatmen!"

Ich sog meine Lungen mit der fein nach Sterilium riechenden Luft voll, kein Rasseln war zu hören, von den leichten Asthmabeschwerden, die ich normalerweise habe, war nichts zu hören.

"Danke. Anziehen! Wir haben hier -insertFachchinesischHier- blabla Bronchitis. Ich breche an dieser Stelle die Untersuchung ab!!"

Ja! Ich hatte mit meinen überragenden Fähigkeiten den Arzt verblüfft. Er musste mich nicht weiter untersuchen, kam schnell zum Schluss. So einen Fall hätte er noch nie gesehen, sagte er. Und dann gab er mir den Zettel. Auf ihm steht:


T 5 nicht wehrdienstfähig



Das Grollen zieht sich zurück.

Eine betäubende Stille tritt ein, bis auch der lauteste Knall vollständig verschwunden ist.
Es wird hell.
Keine Lichtblitze sind mehr zu erkennen.

Ich schreite einen grünen Pfad entlang, meine Verpflegung aufbrauchend. Die Vögel zwitschern und kündigen den Frühling an.

Das Leben ist schön.

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Schreiberling mit Schreibschwächenschwindel

Posted by Tim E. on Donnerstag, Februar 28, 2008
Wer schon einmal seine Taten mit den Tasten der heißgeliebten Tastatur übertrieben hat, kann sich sehr genau die seltsamen Schmerzen und die Taubheit in den Händen vorstellen, die man nach viel zu viel Schreibarbeit als Rache der Umweltschoner mit sich nimmt.

Jeder Tastenanschlag muss geplant werden, die Tastenanschläge ähneln dem Fallen des Schnees in Zeitlupe, sollte einmal eine Taste von einem beliebigen, betroffenem Finger getroffen werden, so kommt nach enormer Kraftanstrengung die erhoffte Entspannungsphase, um brutal von der Erkenntnis, mehr schreiben zu müssen, abgebrochen zu werden.

Momentan fangen diese Probleme bei mir an, ich merke, wie die Kraft aus meinen Gichtlatten flüchtet und mich zusammensackend vor der Wundermaschine zurücklässt - unfähig, auch nur die Boxen ein wenig leiser zu drehen.

Und nun die Moral:

Solltest du am Rechner schreiben
Nicht bewusst bist deiner Taten
Du nicht musst zu weit es treiben
Lieber ein klein wenig warten.

Und hiermit verlinke ich auf das tolle Programm Workrave, das den ehrlichen Benutzer vor fiesen Krankheiten wie z.B. Gicht oder Gelenkschmerzen bewahrt.

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Was Wien, ein Flugzeug, ein Koffer, Videomaterial und Club-Mate gemeinsam haben

Posted by Tim E. on Donnerstag, Februar 07, 2008
Wir schreiben den 6.1.2008. Es hat nicht nur Hinne Geburtstag (was durch Plakaten der ganzen Stadt mitgeteilt wurde, sehr zur Schande des auf den Postern abgebildeten Nacktfrosches in jungen Jahren), auch Klein-Timmi wird heute große Schritte gehen.

Erst einmal verplant er den Flug mit seinem Musik-LK nach Wien - nein, er ist nicht zu spät, sondern zu früh. In der Meinung, schon am 6. zu fliegen, hat er nix für die Schule gemacht. Eingeschlafen bin ich aber nur wenig bis kaum (an dieser Stelle sei ein herzliches "Entschuldigung" an Simba ausgesprochen, der sich so eine Mühe mit dem Musikreferat gegeben haben muss und mich als schnarchenden (etc.) Zuschauer hatte).

Dann habe ich es endlich geschafft, ein schon lange überfälliges Bewerbungsvideo zu drehen - ich erzähle noch, wozu ich das brauche. Sogar die Bewerbung selbst ist fertiggestellt, sodass ich nun endlich den Kram abschicken kann - Leben, ich komme!!!

Und nun sitze ich hier, halb nackend, da ich Sachen packe und mir zu warm ist (bemerket den Schal um meinen Halse, ich habe mich erkälte, jawoll!), trinke Club-Mate, ein Getränk, was meiner Meinung nach Reifen schmeckt, aber wach hält und bei weitem nicht so schädlich für den Körper ist wie handelsübliche Energiedrinks, und fröhne mich des wohligen Nichtstuns.

Morgen - also nachher - muss ich noch zur Schule tappsen, 2 Stunden Deutsch über mich ergehen lassen und schließlich Herrn Thierig, unseren Koordinator, überzeugen, mich in einen Kunst-LK zu lassen, da ich im Kunst-Ergänzungskurs verrecke.

Wahrscheinlich endet es mit viel Geschrei von beiden Seiten und wenig Übereinstimmungen...


Nun, ich packe dann mal weiter - muss ja noch nach Wien fliegen ( :P )


P.S. Für Svenja-Schatzi, dir mir so viel Equip gab ;-)

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Rap macht Schule

Posted by Tim E. on Dienstag, Januar 29, 2008
Der Himmel ist von 10 Händen voll Wolken bedeckt, die Temperatur liegt um die 12°C, die Spannung in der Luft des CJD Braunschweig ist zu spüren. Aber es ist nicht nur Spannung, die von den 50 Kindern der 5. und 6. Klassen ausgeht, sondern auch Freude, Aktionslust und etwas Angst.
Ein Wagen rast auf den Schulhof, die Kinder drängen sich in den Eingängen der Pausenhalle zusammen.
Der Wagen schlägt einer Kurve ein und kommt vor den kaum erkennbaren, roten Klebebändern auf dem Schulhof zum Stehen.
Als sei dies das Kommando, rennen die Kinder los, eines nach dem Anderen stürmt auf das Auto zu. Die Luft ist erfüllt von Jauchzen, Jubelschreien und Gekreische -keife.
Die Tür schwingt auf, ein Mann, etwa 1.80 groß, Cappy, Hopperschuhe sowie schwarzer Jackettjacke positioniert sich zwischen Kamera und Kindern.
Das Grölen und Johlen wird lauter, als er mit lauter Stimme

"Habt ihr Bock auf Deutsch!?!?!?"

fragt. Die Menge stimmt ihm zu. Hände werden in die Luft gerissen, Scharen von Unterstufenschülern springen auf und ab.

"Seid ihr bereit?"

Seine Worte werden bejaht, ein jedes Kind ist gespannt auf das, was nun passieren wird.

"Rap macht..."


"SCHULE!"
ist der Ruf, der aus einem jeden Munde schallt. Fünf, sechs Male ertönt dieses einfache SPO-Produkt aus dem Hause Doppel-U, klatscht geschmacklos gegen die Neubauwände und findet den Weg in Ohren der Schüler...


Wer fragt sich bei diesen Zeilen nicht ebenso: "Ach, wie? Jaja, genau? Hmhm, mag so sein!?"

"Rap macht Schule", damit fand der Rapper Doppel-U den Weg in die Ohren unseres Schulleiters und bekam prompt die Erlaubnis, einen Videoclip auf unserem Boden zu drehen. Viele kleine, zarte, niedliche Kinderlein sollten mitspielen - was sie taten, last ihr.

Nun, wer Rap mag, sollte sich jetzt freuen, aber bei mir hörte der Spaß schon bei den Worten "Habt ihr Bock auf Deutsch!?" auf.

Toller wäre da ein jeder Mathematiklehrer, der aus dem Wagen steigt und mit lauter Stimme

"Habt ihr Bock auf lineare Algebra, Analysis und Stochastik!?"


fragt.

Ich ziehe mich zurück, lasse die Deutschen Schule machen und den Wagen mit seiner Multikultisoundanlage weiter Musik auf den Hof werfen. Und nebenbei warte ich auf das Projekt

Metal macht Schule


\m/

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Frohe Weihnachten + uha, ich habe ja ein Blog Oo

Posted by Tim E. on Dienstag, Dezember 25, 2007
Nachdem ich irgendwann mal bemerkt habe, dass ich ja noch ein blog habe, möchte ich euch gleich mal (auch wenn ich 16 Minuten zu spät bin)

EINE FROHE WEIHNACHT WÜNSCHEN!!!!

Genießt diese Zeit der (hoffetnlich) Ruhe und des Friedens!!

Wenn sich winzige Bakterien durch deinen Körper schmuggeln

Posted by Tim E. on Freitag, Dezember 07, 2007
2 Wochen lang hatte ich eine Erkältung, schniefte den ganzen Tag rum und hatte verstopfte Ohren. Schließlich schwand diese leichte Herbst/Wintererkältung und mir ging es wieder (fast) ganz gut.

Dann wurde Grüni krank, schniefte auch nur noch rum, nebenbei auch Marre... Grüni fuhr schließlich nach Hause, kurierte seine Krankheit aus und kam nach 1 Woche ein wenig genesener zurück.

Gestern war Nikolaus, es wurde gelacht, verschenkt, sich umarmt - alles normal.

Und heute, am Donnerstag, kommt uns Max hinterhergelaufen und fragt: "Hey, wisst ihr, ob das mit Grüni stimmt?"
Ich denke mir "nein. um was geht's?", da legt Max auch schon das: "Wisst ihr's noch nicht? Na, Grüni war heute morgen beim Arzt und hat Thyphus diagnostiziert bekommen!" nach.

Ups.

Lass mal nachkramen, was ist Thyphus noch mal? Ah ja, höchst ansteckend, in vielen Fällen tödlich, eine Impfung kann zwar den Krankheuitsverlauf lindern aber nicht vollends verhindern oder stoppen.

...

AUA!

Max sieht nicht fröhlich aus, er ist auf dem Weg zum Arzt, sich impfen lassen - Sarah und ich sehen auch nicht gerade glücklich aus.
Schließlich haben wir den armen Grüni geknuddelt und beschenkt - also uns eventuell infiziert.

Naja, wenigstens haben wir noch ein bisschen Zeit, bis wir die ersten Anzeichen von Thyphus entdecken können, der Bakterien, die uns von innen aufmampfen. Aber wenigstens haben wir aufgrund der Meldepflichtigkeit in Deutschland genug Zeit, um mit dem Seuchenschutzbeamten zu spielen.

Dieses Weihnachten wird lustig!

Euer *hüstel, krepel* Tim


P.S. Impfen Sie sich noch heute!

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