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Suche: Leute mit viel Geld

Posted by Tim E. on Dienstag, Februar 17, 2009
Ja, ich weiß, ich war einmal wieder an der Reihe. Der Kelch würde nicht an mir vorübergehen.

Schließlich ist es schon lange genug her, dass ich geschockt und in meinen Grundgedanken und -träumen erschüttert wurde. Doch -juhu- wieder einmal hat es ein kleines Unternehmen geschafft, mir Kopfschmerzen zuzufügen.

60€ für ein Bild ist schon ein saftiger Preis. Für ein großes Poster oder gar ein Wallpaper bezahlt man (meine ich) bei Nanu-Nana etwa 20 €. Dafür bekommt man aber auch ein schönes Bild auf feinem Lackpapier, das man nur noch bügeln muss. Und klein ist das Ding auch nicht - immerhin mindestens einen Meter hoch und auch einen halben breit.

Für 60€ erwarte ich schon etwas. Ein Original vielleicht sogar, dann fällt zwar die Größe anders aus, doch immerhin weiß ich, dass eine Frau oder ein Mann im Schweiße seines Angesichts versucht hat, die Landschaft auf Lein durch Öl zu bannen.

Vielleicht bekomme ich für 60€ ein kleines Gemälde des Jadebusens - mag es auch nur 20x15 cm groß sein. Aber immerhin!

Für 60€ könnte ich aber auch mit einer netten Person meiner Wahl in das Kino gehen und danach richtig fein etwas essen! Und ein Strauß Blumen wäre auch noch drin.

Oder aber, ich warte 10 Mal - und kaufe mir einen neuen PC. Einen guten sogar.


Oooooder aber, ich nehme die Leistungen der "Foto search Lizenzfreie Fotografie Bildagentur" in Anspruch. Zum Beispiel interessiere ich mich gerade für ein schnuckeliges Bildchen einiger Chilischoten.

Ja, diese sehen gerade richtig aus.












Und jetzt kommt die Preisvorstellung von Agentur "Wir haben nur reiche Kunde.inc":

Popelige 72 dpi, 18,1 x 12,1 cm - zum Download:

59,00€





...

.....


59,00 €!!! Das sind über 100 Deutsche Mark!

Die Chilischote hoher Qualität kostet im Edeka um die Ecke etwa 24 Cent. Das Gemüse kann auch nicht mehr als 50 Cent kosten. Sind wir also bei 74 Cent, also 0,74 €.
Nun, dann muss natürlich der Film gekauft werden. Ich nehme einmal an, sie haben das Teuerste benutzt, was ich auf die Schnelle finden kann. Also 2 Polaroidblätter zu 24 €.
Selbstverständlich ist auch ein Probeschuss fällig, deshalb gleich zwei von den Dingern aus Gold.
Ach, und wer macht die Bilder?
Richtig, der Fotograf. Der hat auch nicht den ganzen Tag Zeit und will auch bezahlt werden. 15 € nimmt der gute Mann für ein Bild. Das erste gibt es glücklicherweise umsonst.
"Geht auf's Haus", sagt er.

Sollte sich mein Rechner aus dem "Zubehör"-Laden nicht irren, sind wir jetzt bei 39,74 €.
Nun, jetzt darf man aber nicht den ganzen Kleinscheiß vergessen, der noch benötigt wird.

Wer kauft das ganze Gemüse? Wer stellt den Tisch zur Verfügung? Wer bezahlt die Telefonrechnung, die anfällt, wenn ich den Fotografen, den Gemüsehändler und den Tischler anrufe? Und wird das Bild in einem Mietshaus geschossen? Wer bezahlt die Miete für die Zeit?
Und Heizung? Angenommen, das Bild wurde im Winter geschossen - wer bezahlt das Öl? Das wird doch auch immer teuer!

Und dann will die Agentur natürlich auch noch etwas verdienen - 2€ oder so...

... und RATZ FATZ sind wir auf:

59€

Ich werd bekloppt.


Aber das ist ja noch nicht alles, was uns der Laden andreht! Nein, nein - angenommen, wir wollen das Bild in einer höheren Auflösung... nun ja...

Da muss man erst einmal die Scanner-Mietgebühr blechen, dann noch die Überstunden des armen, armen Mannes, der die Scannauflösung der Maschine unter Aufbringung sämtlicher Kräft an der Software hochdrehen muss, bezahlen... und wenn man dann noch die Stromkosten mit einbezieht - tja, so sind wir schnell bei einer Auflösung von lächerlichen 72 dpi und einer Bildgröße von 25,6 x 17 cm bei

99 €!!

Aber ich kann das verstehen. Natürlich. Und weil doch 99 eine so schöne Zahl ist und sich die Bildtiefe kaum mehr ändert, erhöhen wir doch einfach mal in 100er-Schritten.

Aalso kostet ein Bild mit 300 dpi und einer Auflösung von 19,4 x 12,9 cm stolze 199 €.
32,5 x 21,6 cm bekommt man schon für 299€!!
Und die Ultra-Giga-High-End-Auflösung und Mega-Blickfang-Bildgröße von fantastischen, sensationellen und unübertrefflichen 47,5 x 31,7 cm bekommt man für einen Freundschaftspreis von ganzeeeen... *tusch*

preeeiiiisweeerteeeeen... *trommelwirbel*

349€.


Na klar, will ich haben. Das ist ja glatt mal sooooooo groß! Und noch viel größer! Und dann dieses ausgefallene Motiv! Wie viele Statisten da wohl mitgemacht haben... und dann auch noch das Drehbuch des Hauptdarstellers zu schreiben muss wahrlich teuer gewesen sein - ja.



Und jetzt noch einmal im Ernst. WO SIND WIR HIER?
Hab ich einen elementaren Schritt in der Entwicklung der Menschheit verpasst? Können wir jetzt Geld scheißen? Oder ist die Inflation wieder da? Kostet Brot jetzt etwa schon 750€!? Dann könnte ich den Bildpreis noch verstehen.

Und macht euch einmal bewusst, dass ihr lediglich den Download bezahlt! Nix Papier! Nix anfassen!! Nix, 0, {} (leere Menge)!!



Doch ich beruhige mich und überdenke einmal meine Position. Zu Edeka ist es ja soooo weit. Und außerdem will ich ja etwas für die Wirtschaft tun. Außerdem habe ich ja die Gewissheit, dass das Bild von einem professionellen Profi geschossen wurde! Ja, die Schlawiner haben mich überzeugt. Ich kaufe mir gleich ein Bild. Ach was. Gleich die ganze CD: 100 Bilder für nur 618€! Da spar ich ja sogar noch etwas.


P.S. Allen, die mir es nachmachen wollen, poste ich hier noch einmal den Link des Produkts, das ich so toll finde:
Fotosearch - Der Laden für reiche Schnösel

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Der entscheidende Meter

Posted by Tim E. on Samstag, Februar 07, 2009
Ein Meter ist ein Meter. Er gibt genau Entfernungen an, jeder auf der Erde sollte ihn verstehen (es sei denn, man heißt Amerikaner oder ist ein anderer Inselaffe). 1,7 Meter ist der durchschnittliche Mensch groß, 100 Meter muss man in vielen Fällen im Sprint zurücklegen. 4 Meter darf die Maximalhöhe plus Ladung bei einem Führerschein Klasse B betragen, 343 Meter in der Sekunde legt der Schall im Medium Luft zurück.

Und dennoch chatte ich mit Dragan. Dabei sitzt er gerade mal einen Meter von mir entfernt.
Warum?

Dass ich ein Nerd bin, sollte derweil den Meisten bekannt sein, doch in diesem Fall hat es nichts mit der Eigenart "Computersuchti" zu tun. Um ehrlich zu sein, kann ich Dragan nicht verstehen. Nein, es ist nicht das Ohrensausen, ich habe auch keine Ohrstöpsel drin - in der Tat können wir uns beide nicht hören. Und die Schuld trägt der Satan. Asrael, Azazel, Beelzebub, aber auch Luzifer wird er genannt. Oder einfach Teufel.

Genauer: Teufel Concept E Magnum Power Edition

Das ist das mächtige Soundsystem, was zwischen uns hockt und so großartige Klänge in einer fantastischen Qualität von sich gibt. Und das eben in einer solchen Lautstärke, dass wir uns nicht mehr verstehen können. Man mag sagen, dass wir die Disco in unser Haus verfrachtet haben, dabei sind es noch gut 8 Stunden, bevor der Spaß im "Twister" losgeht - aber das ist eine andere Geschichte.


Ich freue mich, mal privat laut und qualitativ höchstwertig Musik hören zu können, das hat man irgendwie viel zu selten. Und auch euch allen wünsche ich noch einen schönen Samstag. Aye!

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Ich gehöre einem Ukrainer.

Posted by Tim E. on Freitag, Januar 30, 2009
Hallo Tim,

das ist nicht mehr Dein Rechner, den benutzt jemand aus der Ukraine: http://whois.domaintools.com/85.255.116.150

Dass ich schon lange nicht mehr mein eigener Herr bin, war mir klar. Doch warum gehöre ich auf einmal einem Ukrainer? Und warum liebe ich auf einmal Ubuntu? Doch immer der Reihe nach.

Es begann damit, dass ich im Internet nach kleinen Tools suchte, die mir meine Arbeit ein wenig erleichtern könnten. So stieß ich auch auf einige, doch mehrmals pfiff mein AntiVir laut los, als ich den neusten Wasweißichwaswurm auf meinen Rechner lud.

Zwar löschte ich den ganzen Mist recht schnell wieder, doch muss es ein kleines, luderiges, mistiges Programm dennoch geschafft haben, sich auf meine PC zu verbreiten, denn:

Ich konnte nicht mehr mit Doppelklicks auf meine Festplatten zugreifen.

Ein normaler Rechner hat im Kontextmenüs von Festplatten ganz oben das Wort "Öffnen" fett stehen - bei mir stand es an 3. Stelle und an seiner statt stand "Autoplay".

Oh großes Wunder hatte ich auch eine niegelnagelneue autorun.inf auf meinen Platten, die in etwa folgenden Inhalt trugen:


[autorun]
;uxbclfoiobjnnlvbqsksfvzxwmdeelchgschslpmsbujdrpfmjfszrethlfdmugplzo
shellexecute="RECYCLER\S-0-7-39-100019338-100011849-100023704-3641.com g:\"
;jkcqrgcxsbfqylljgbhhwmsojgxgvsccucdwqmucqgiwypzudewctyfbqkykyousgrnit cugqzoejdavrsjaizqabeids
shell\Open\command="RECYCLER\S-0-7-39-100019338-100011849-100023704-3641.com g:\"
;jitwzcrsljirsxsrdotvtqygy
shell=Open

Schön und gut, das was tut diese .com? Wohl ist sie dafür verantwortlich, dass ich die .inf-Dateien nicht löschen konnte. Und wenn es doch funktionierte, waren diese im Fluge wieder da.

Zusätzlich, so offenbarte mein HiJackThis-Log, wurden einige Variablen fein abgeändert, nämlich auf folgendes:

O17 - HKLM\System\CCS\Services\Tcpip\..\{1D44D78E-2D1D-4BFC-9578-9798764DD93F}: NameServer = 85.255.116.150,85.255.112.70
O17 - HKLM\System\CS1\Services\Tcpip\Parameters: NameServer = 85.255.116.150,85.255.112.70
O17 - HKLM\System\CS1\Services\Tcpip\..\{1D44D78E-2D1D-4BFC-9578-9798764DD93F}: NameServer = 85.255.116.150,85.255.112.70
O17 - HKLM\System\CS2\Services\Tcpip\Parameters: NameServer = 85.255.116.150,85.255.112.70
O17 - HKLM\System\CS2\Services\Tcpip\..\{1D44D78E-2D1D-4BFC-9578-9798764DD93F}: NameServer = 85.255.116.150,85.255.112.70
O17 - HKLM\System\CCS\Services\Tcpip\Parameters: NameServer = 85.255.116.150,85.255.112.70

Wunderschön und selten. Der Effekt? Mein Rechner gehört einem Ukrainer. Weiß der Teufel, was der schon alles gebracht hat, jedenfalls funktionierte auch meine Systemwiederherstellung nicht mehr. Und meine Daten fliegen nun durchs Netz.


Doch warum mag ich nun Ubuntu so gerne? Nun, ich bekam auf chip.de recht schnell Hilfe angeboten. Und da mein Rechner schon lämgst überfällig ist, könnte ich ihn doch gleich mal wieder formatieren. Doch zunächst bedarf es einer feinen Datensicherung, jedoch ohne die Verschiebung von dummen Viren.

Als Live-CD bot sich somit Ubuntu an, was ich auch gleich brannte und nun am Laufen habe. Doch was macht es so episch?

Ihr wisst alle, dass man auf Weblinks in Firefox mit dem Mausrad "drücken" kann und daraufhin ein neuer Tab mit dessen Inhalt geladen wird?

Gut.

Ihr wolltet schon immer mal einen Ordner auf euren Festplatten mit dieser Tab-Methoder öffnen, um nicht erst wieder auf "Arbeitsplatz" klicken und sich dann in den Ordner kämpfen zu müssen?

Mit Ubuntu kann man Ordner-Tabs erstellen. Wirklich. Einfach mit einem Mausradklick. *klick*
Und schon habe ich eine zweite Registrierkarte im gleichen Ordnerfenster. Wie in Firefox. Ich fühle mich wie im Himmel.

Hinzu kommen die unglaublich übersichtlichen Anwendungen... und da ich momentan auch keine ausführbaren Programme starten will (davon hab ich gerade mal genug), ist mir die leichte Inkompatibilität auch egal.


Nun, ich muss noch ein paar GB Daten sichern - und will auch nicht mehr ewig hier sitzen. Machts gut, passt auf eure "autorun.inf"s auf und habt einen schönen Freitag!

Tim


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Zwei mal in der Woche verkaufe ich meinen Körper.

Posted by Tim E. on Montag, Januar 26, 2009
Zwei mal in der Woche verkaufe ich meinen Körper.

Um gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: Nein, ich prostituiere mich nicht. Auch wenn ich nicht bestreite, dass es eine Menge Geld einbringt, nimmt man nicht Unmengen von Drogen oder muss 70% an jemanden abtreten.

Tatsächlich verkaufe ich gar nicht meinen Körper, vielmehr Teile von ihm, noch genauer gesagt: Flüssigkeiten.

Und wieder muss ich das Antriebsmittel des Schiffes rauben (ich nehme an, dass wir mit einem Motor versuchen voranzukommen, jetzt wo der Wind fehlt!?), also den Sprit, denn es ist auch nicht Sperma, das ich in einer hiesigen Anlage gebe um irgendwelchen Frauen, die ich nicht kenne, den lang ersehnten Kindertraum zu ermöglichen.

In der Tat gehöre ich zu jenen Personen, die Blutplasma spenden. Einerseits, weil die Aufwandsentschädigung mein Taschengeld aufbessert, andererseits, weil es ein guter, sozialer Beitrag in unserer Gesellschaft ist.

Wusstet ihr, dass ein Bluter monatlich Blutplasma (oder das Mittel, das daraus gewonnen werden kann) von insgesamt 200 Spendern verbrauchen kann?

Nun, beim letzten Satz bin ich mir nicht ganz der Richtigkeit bewusst, ich habe es eher irgendwo aufgeschnappt als gelesen, sodass ich auch nicht weiß, ob es sich bei der 200 um einmalige Spenden handelt oder mehrmalige im Monat.


Fakt ist zumindest: Ich spende 2 mal in der Woche Blut, lasse es zentrifugieren und wieder in meinen Körper pumpen. Und dieser Prozess geschieht so häufig (in der Regel 5 Male), bis ich ~750 ml Blutplasma in einem Plastikgefäß neben mir abgefüllt sehe.

"Bekommt man da nicht eine riesige Kanüle von einem Durchmesser eines halben Zentimeters in den Arm gerammt?"
Das ist so nicht richtig. Es sind 0,7 cm Durchmesser.


Quatsch, das Ding ist maximal 2 mm breit und der Stich tut nicht mehr weh als eine handelsübliche Impfung. Bei den Meisten werden sich nun die Haare sträuben und sie werden winseln und jammern, doch muss ich sagen, dass die letzte Impfung, an die ich mich erinnern kann, wesentlich schmerzhafter war als die Stiche in meine Armbeugen, die die netten Krankenschwestern/Arzthelferinnen (ich weiß es nicht) vornehmen.
In der Tat gewöhnt man sich auch langsam an den Schmerz, dieses schleifende Pieken (eine bessere Beschreibung fällt mir nicht ein), sodass man nur noch kurz zuckt, mit dem Gedanken "Aah, so fühlte sich das an. Ich erinnere mich." im Kopfe.

Ich kann es zwar immer noch nicht mit ansehen, wenn ich punktiert werde, doch danach ist es irgendwie... witzig mit anzusehen, wie der Schlauch mit dem Blut in die Maschine führt, sich dort Rädchen drehen und Dinge blubbern und Flüssigkeiten vermischt werden (beispielsweise Blut und NaCl), aber auch kleine Displaymännchen hüpfen und anzeigen, was gerade mit mir passiert.

Und sieht man mal von dem blauen Fleck mit der Größe des Umfangs eines Apfels ab, den ich nach meiner zweiten Spende hatte: Mir geht es gut. Solch Schwierigkeiten sind mir bis dato nicht wieder passiert.


Einige kellnern, andere räumen Regale bei Edeka ein, wieder andere reißen Eintrittskarten in Discos ab. Ich spende Blutplasma. Und ich muss sagen, dass ich ein wenig stolz bin, anderen Menschen zu helfen. Ja, das bin ich.

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Wir wurden beklaut.

Posted by Tim E. on Samstag, Januar 24, 2009
Ich war gestern mit einigen netten Freunden in der Diskothek "Merz". 3 Euro Eintritt, dieses Geld dann als Getränkechip bekommen und dann freien Zugang in die unglaublich-schreckliche-Musik-spielend-beschissene-und-behinderte-Mongos-rumrennende-Gammel-Ranz-Bude haben - das war meine Vorstellung eines gelungenen Abends.

Ich zu meinem Teil weiß nun, dass ich nicht noch ein Mal meine Füße in diesen Schuppen setzen werde, was schließlich rausgeschmissenem Geld nahe kommt: Doch das meinte ich mit der Überschrift gar nicht.

In der Tat wurde Geld aus unserer WG geklaut. 70 Euro, um genau zu sein, glücklicherweise hatte ich mein Zimmer die ganze Zeit abgeschlossen, sodass meine gut 130 Euro friedlich weiter in der Kuh auf meinem Schreibtisch schlummern.

Doch meine Erleichterung schwindet bei dem Gedanken, dass wir einen Räuber, Halunken und Ganoven in unserem Haus haben könnten. Ehrlich, meine Laune geht ganz schnell runter, wenn ich bedenke, wie absolut asozial manche Menschen sein können und Vertrauen missbrauchen. Schrecklich und bei mir unten durch. Echt.

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Frohe Weihnachten!

Posted by Tim E. on Mittwoch, Dezember 24, 2008
Ein wenig ist der letzte Post schon her, und ich habe noch gar nicht über die Tiere, die parasitär meinen Kopf bewohnten ("Was? Iiih!") hergezogen, doch wünsche ich euch allen eine schöne Weihnacht!

Lasst euch beschenken, von liebsten und Liebstem umgeben und fühlt euch einfach nur toll und frohlockend!!


Viele dürfen sich nun von mir geknuddelt fühlen. Und auch an die Anderen: Macht euch ein paar schöne Festtage!

Euer Tim.

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Die Zeit ist gegen uns alle

Posted by Tim E. on Dienstag, November 25, 2008
Ich musste vor 2 Minuten einmal mehr bemerken, dass die Zeit gegen die Spezie Mensch ist. Ob diese Abneigung persönlicher Natur ist, weiß ich nicht zu beantworten, doch sicher ist, dass diese als vierte betitelte Dimension gegen uns arbeitet.

Zu dem Hintergrund meines Bemerkens: Ich klicke mich wieder durch meine Favoriten und lande schließlich auf der bekannten Webseite www.youtube.com. Wie immer, wenn ich nicht weiß, was ich schauen sollte, tippe ich in das Suchenfeld "coldmirror", den Namen meiner liebsten Synchronisatorin und meines liebsten youtube-Mitglieds.
Doch statt 20.000 gute Video zu finden, wie sämtliche Harry-Potter-Synchronisationen oder auch Alte-Oma-Helf-Män, stoße ich lediglich auf das Video "'coldmirror' Account gesperrt - Statement" von dem User XtremeColdmirror.

Und tatsächlich, der Titel birgt, was er verspricht:


coldmirrors youtube-Channel wurde um 3 Uhr morgens gesperrt und war bereits vor 13 Uhr, als Kaddi zum ersten Mal an diesem Tag ihren youtube-Bereich betreten wollte, gelöscht.

Hinfort.

Verschwunden - ausradiert.

Keiner Möglichkeit überlassen, die Videos, welche unter einem Copyright stehen, zu löschen, ist mein liebster Channel aus youtube gelöscht worden. Einfach so, zu einer Zeit, zu der niemals ein Mensch online ist und sich korrigieren kann.


Und so sitze ihr hier wieder, die Arme um die Beine geschlungen, wippend - und weine.

Wieder einmal hat uns die Zeit gezeigt, dass sie gegen uns ist.

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